Vergebene Chance im Sondergemeinderat!

 

Letzten Dienstag fand ein Sondergemeinderat zur Causa Kultur Und Freizeit GmbH (KUF) statt.

 

Zum besseren Verständnis muss man anmerken, dass innerhalb der KUF einige Ungereimtheiten ans Tageslicht gekommen sind und somit dringender Handlungs- und Erklärungsbedarf das Gebot der Stunde waren.

 

Anstatt jedoch auf eine sinnvolle Forderung der FPÖ-Fraktion einzugehen, wurde unser konstruktiver und gut durchdachter Vorschlag für eine Prüfung durch die zuständige Abteilung des Landes Oö. von allen anderen Fraktionen (MFG war nicht anwesend) abgelehnt.

 

Unser Vorschlag hätte der Stadtgemeinde einige Tausend Euro Steuergeld erspart, stattdessen wurde eine externe Wirtschaftsprüferin mit einem konkreten Prüfungsumfang und einem derzeitigen Kostenrahmen von € 7000.- beauftragt!

 

Weniger rühmlich war diese Sitzung auch für den ein oder anderen Fraktionsvorsitzenden, welcher bei den Ausführungen der FPÖ-Fraktion durch Zwischenrufe sein Unwissen über die Geschäftsordnung des Prüfungsausschusses offenbarte – und das ausgerechnet als ehemaliger Vorsitzender des Prüfungsausschusses.

 

Wie sich nun immer mehr herauskristallisiert,  soll auch die Trennung der KUF in zwei Teile eine eklatante und auch teure Fehlentscheidung für die Stadtgemeinde gewesen sein.

 

Das Fazit von dieser Gemeinderatssitzung: Sparsame und effizienter Umgang mit Steuergeld sieht anders aus und mäßiges Interesse an vollständiger Aufklärung in der Causa KUF!